Sven Sinclair

Musik nur Musik und doch Musik


Hinterlasse einen Kommentar

Zur Zeit plane ich eine kostenlose Download EP fertig zu machen bis zum Ende des Jahres, welche dann auch auf Soundcloud veröffentlicht wird. Im Moment schwanke ich jedoch noch zwischen 4 oder 6 Tracks, tendiere aber immer mehr zu 4 Tracks weil es meiner Meinung nach professioneller wirkt. Die Vier Tracks weiß ich denke ich auch schon, es sei denn ich produziere bis zur Veröffentlichung noch etwas herrausragendes.

So langsam nimmt mein Leben auch wieder geregelte Bahnen an und ich kann mich endlich wieder auf die Musikproduktion konzentrieren.

Der Track nun, wie die meisten meiner Tracks die ich veröffentliche kann ich ihn nicht mehr hören im Moment. Habe drei Wochen dran gearbeitet insgesamt und jetzt zuletzt eine Menge rausgeworfen, genauer drei ganze Spuren sind ersatzlos rausgeflogen. Dieses ist auch der dritte oder vierte Versuch gewesen das ganze zu arrangieren.

Wie auch immer, ich hoffe der Track gefällt euch so wie er ist. (o:


Hinterlasse einen Kommentar

Darkness And Shades (Rework)

Der Aufmerksame Hörer wird merken das er den Titel schon kennt, es ist einer der wenigen Tracks die ich selber sehr gerne von mir mag (das ist wirklich selten das mir Arbeiten von mir auch selber wirklich gefallen).

Am 09.02.2014 wurde der Track zum ersten Mal veröffentlicht und jetzt in meinem Urlaub habe ich auch endlich mal Zeit ihn zu überarbeiten, was mir seit ein paar Wochen auf dem Herzen lag beim nochmal anhören. Zu hören wieviel sich in den letzten neun Monaten bei mir getan hat produktionstechnisch ist wirklich schön für mich und daran wollte ich euch teil haben lassen.

Die beiden Tracks sprechen letztendlich aber denke ich für sich, also hörcht rein. (o:

Neu:

Alt:


Hinterlasse einen Kommentar

Youtube Introvideo

Die Kreativphase geht weiter, jetzt hat der YouTube Kanal auch ein Introvideo bekommen. Eigentlich was der Track im Hintergrund zu großteilen ein Versuch ein neues Intro für Daniel aka Moondye7 zu bauen, aber an den Klassiker kommt man denke ich nicht dran und das ist die Moondye7 Melodie.

Das ganze geriet in Vergessenheit und ich fand es gerade durch Zufall wieder als ich am bauen des Introtracks war, die Bilder hatte ich vorher gemacht und in einer Stunde entstand letztendlich das.


Hinterlasse einen Kommentar

Wenn ich einmal nicht mehr bin

Häufiger werde ich gefragt ob ich nicht ein wenig mehr über meine Gedanken und Weltsicht schreiben mag, oft von Menschen die mich zwar einigermaßen gut kennen aber scheinbar merken das es nicht immer so einfach ist meine Weltsicht zu greifen und irgendwo auch beklagen das ich manchmal doch ein ziemlich verschlossenes Buch bin.

Dieser Text handelt über das Sterben, den eigenen Tod aber somit auch über das Leben denn diese zwei Dinge sind untrennbar miteinander verknüpft. Die meisten meiner Entscheidungen gehen mit dem steten Bewusstsein einher das es jeden Moment vorbei sein könnte und ich schneller tot bin als ich vermuten würde.

Daher gibt es ein paar Grundsätze die ich versuche zu befolgen im Leben. Als ein sehr gerechtigkeitsliebender Mensch ist mir wichtig:

* Füge keinem Lebewesen das zu was du für dich selbst nicht willst. Wie sonst soll ich Gerechtigkeit erfahren können? Mein eigenes Glück möchte ich nicht auf dem Leid anderer Lebewesen aufbauen und meistens dann ja auch nur um niedere Gelüste zu befriedigen wie beispielsweise beim Fleischkonsum, nichts was wichtig wäre um gesund zu leben.

* Lebe jeden Moment als wenn es der letzte wäre. Hört und liest man oft aber eher als lebe jeden Tag, aber eigentlich ist jeder einzelne Moment den wir erleben eine wertvolle und unwiederbringliche Erfahrung, auch das schreiben hier bei welchem ich selber reflektiere wie ich denke was ich als sehr wertvoll erachte für mich. Es ist aber auch eben jene Vergänglichkeit die jeden Moment so unfassbar wertvoll macht.

* Handel wahr und gut denn dadurch bereust du nichts. Mir ist wichtig mit ungetrübtem Blick in den Spiegel schauen zu können und mich dabei selber noch zu erkennen. Für Dinge die ich mache möchte ich mich am Ende nicht schämen müssen oder mein Gesicht verlieren. Was richtig und was falsch ist weiß eigentlich jeder Mensch wenn er ehrlich zu sich selber ist.

* Überwinde deine Ängste und sprich aus was du denkst. Das Leben ist zu kurz zum zögern in nur einem Augenblick ist es schon wieder vorbei und natürlich hat man manchmal Angst zurückgewiesen oder enttäuscht zu werden aber ich finde nichts schlimmer als sich irgendwann zu fragen, was wäre wenn ich damals mutig genug gewesen wäre.

* Lass los und sei frei. Alles ist vergänglich, ausnahmslos alles und daher hafte nicht an vergänglichen Dingen. Nicht an Menschen, Gegenständen, Erlebnissen, Erfolgen aber auch in die andere Richtung, Misserfolgen, schlechten Menschen und Erlebnissen. Alles ist vergänglich und das Leben ist willkürliches Chaos, es kommt und passiert zufällig und du selbst darfst davon nur lernen und solltest auch genau nur das, davon lernen.

Erreiche ich diese Ideal stets? Sicherlich nicht denn es sind Ideale und ich strebe sie an, aber ich strebe sie jedoch stets an und versuche so ich Mist mache die Dinge auch klarzustellen und zu richten. Womit ich wieder beim Punkt „ Handel wahr und gut denn dadurch bereust du nichts“ bin.

Sicherlich ist diese Liste nicht vollständig und nur ein kleiner Einblick, aber ich denke er verrät genug über mich und so kann ich nun auch zum letzten Punkt in meinem Kopf kommen, warum mache ich Musik.

Den meisten Menschen gehe ich regelmäßig damit auf den Geist das ich über Musik reden, Musik, Musik und nochmal Musik. Mein halbes leben geht das schon so und ich dachte lange nicht das ich je selber einmal ernstzunehmender Musiker werde. Es hat ein Jahr nach meinem ersten auf YouTube veröffentlichten Track gedauert bis ich mich selber als Musiker angesehen und bezeichnet habe. Seit den letzten Liedern fühle ich mich auch endlich wohl damit. Die Entscheidung Musik zu machen und dieses als eine Art Lebensinhalt anzusehen ist auch nicht leichtfertig passiert und war ein langer Prozess. Wie es oben steht ich möchte nicht eines Tages zurückblicken und mir sagen ach hätte ich mal sondern ich möchte diesen Traum leben. So träumerisch zu meinen das ich irgendwann davon leben kann bin ich nicht. Leider können nur wenige Musiker wirklich alleine davon leben und es ist großes Glück denke ich wenn das wirklich geht. Mein zweites Standbein mit dem Halbtagsjob ist mir auch wichtig, ich weiß aber eben auch würde ich 40 Stunden im Büro sitzen hätte ich nicht mehr den Elan Musik zu machen bzw. kunstschaffend zu sein und wäre zu sehr vom Leben eingespannt. Aber ich weiß auch wie depressiv es mich jetzt machen würde wenn ich es nicht mehr könnte, mir die Zeit fehlt dafür. Falls mir irgendwann die Kreativität fehlt dann ist das wohl leider so, aber ich gehe nicht davon aus denn Zeit meines Lebens habe ich mich kreativ ausgedrückt.

Der Rückhalt durch Freunde und besonders meiner Mutter bei bei diesem Projekt ist auch etwas worüber ich mich sehr freue.

Gibt es ein Ziel für mich mit der Musik? Ja ich habe meine kleinen Meilensteine. Clubtauglichen Techno machen (nebst atmosphärischen, was glaube ich schon klappt), eine kleine EP in absehbarer Zeit als kostenlosen Download raus bringen, ein erstes Set nur aus meinen Tracks machen und dann irgendwann damit auch mal bewerben und hoffen das den Labels wo ich mich damit bewerben möchte das auch gefällt und man mir unter die Arme greift.

Möchte ich irgendwann ein Vollzeitmusiker werden, ganz schwere Frage und ich bin froh dass das wohl noch ein paar Jahre (wenn überhaupt) in der Zukunft liegt. Meine Vernunft sagt, Halbtagsjob und Musik machen, nicht jedes Wochenende auflegen und auch mal Pause machen können vom Musikmachen eine Weile. Aber wer weiß schon was ist wenn die Frage wirklich einmal aufkommt.

Heute weiß ich, wenn ich einmal nicht mehr bin, dann ist da immer noch die Musik. Meine Musik die von mir geschaffen wurde und dadurch auch ich bin, ich sehe es als mein Kind an.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.